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Desktop-Computer

Desktop-Computer mit Monitor auf liegendem Gehäuse.

Ein Desktop-Computer, kurz „Desktop“ (vom englischen desk für „Schreibtisch“ und top für „oben”), ist ein Computer in einer Gehäuseform passend für den Einsatz auf Schreibtischen. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet man mit Desktop-PC einen Mikrocomputer.

Die Abgrenzung zwischen Desktop-Computern und beispielsweise Mini- oder Midi-Towern ist nicht eindeutig. Das Gehäuse kann sowohl stehend oder liegendend auf dem Schreibtisch positioniert werden als auch, wie bei Midi-Tower oder Big-Tower, stehend unter dem Arbeitstisch. Welche Variante im Einzelfall genutzt wird, kann z. B. vom vorhandenen Platz, den Kabelverteilungen und Stromzugängen oder einfach der Vorliebe abhängig gemacht werden. Manche Gehäuse sind für beide Verwendungen eingerichtet und bringen beispielsweise separate, optionale Standfüße für die vertikale Positionierung mit. Technisch gesehen ist es ohne Bedeutung, ob ein Gehäuse auf oder unter einem Tisch steht.

Heutzutage werden Desktops massenweise in Großfirmen eingesetzt. Der Hauptgrund dafür ist die doppelte Einsatzfähigkeit. Die modernen Desktops sind sowohl liegend als auch stehend einsetzbar, mit diesem Vorteil ist man flexibel und kann den Desktop nach den gegebenen Möglichkeiten aufstellen. Üblicherweise sind dann die optischen Laufwerke entweder sowohl waagerecht wie auch senkrecht nutzbar oder auch um 90° gedreht einzubauen.

Neuerer Sprachgebrauch

Heute werden auch Mikrocomputer mit Tower-Gehäusen als Desktop-Computer bezeichnet, selbst wenn sie gar nicht mehr auf dem Schreibtisch stehen, sondern darunter. Entscheidend ist, dass sich der Mikrocomputer direkt am Arbeitsplatz befindet. Diese Desktop-Computer werden damit abgegrenzt von Laptops und Notebooks einerseits und von Servern andererseits.

Spezifikationen der einzelnen Formfaktoren

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