Entertainment Software Association
Die Entertainment Software Association (ESA) ist eine US-amerikanische Organisation, die 1994 als Interactive Digital Software Association (IDSA) gegründet und 2003 umbenannt wurde.
Die ESA kümmert sich bei ihren Mitgliedern unter anderem um die Wahrnehmung von Urheberrechten sowie Marktanalysen und Regierungsbeziehungen von Herstellern von Spielesoftware für Konsolen, Heimcomputer und Internet. Außerdem richtet sie die Computerfachmesse E3 aus.
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit listet die ESA auf ihrer Website wirtschaftliche und soziale Fakten über Videospiele auf. Einen Zusammenhang zwischen Gewalt in Computerspielen und in der Realität verneint sie dabei. Es existieren jedoch derzeit widersprüchliche Thesen zu dem Thema. Auch auf den Einfluss von Videospielen auf den Alltag geht die Gesellschaft in mehreren Artikeln auf ihrer Website ein. Sie trägt auch Geld für verschiedene Jugendprojekte zusammen, die sich nicht mit Videospielen beschäftigen.
Die ESA achtet unter anderem darauf, Schwarzkopien einzudämmen, weshalb die Abandonware-Website Abandonia keine Spiele von Mitgliedern der ESA zum Download anbietet. In mehreren Gerichtsverfahren und Veranstaltungen kämpfte die ESA darüber hinaus gegen Einschränkungen, die den Verkauf von Videospielen betreffen.
Mitglieder
Auf der Website der ESA genannte Mitglieder sind:
Atari, Capcom USA, Codemasters, Disney Interactive Studios, Eidos Interactive, Electronic Arts, Epic Games, Her Interactive, Konami Digital Entertainment, Microsoft, Midway Games, MTV Games, Namco Bandai Games America, NC Interactive, Nintendo of America, SEGA of America, Sony Computer Entertainment America, Sony Online Entertainment, Square Enix, Take-Two Interactive Software, THQ, Ubisoft Entertainment, Warner Bros. Interactive Entertainment
Offizielle Website
unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu Entertainment_Software_Association , die Versionsgeschichte
und die Liste der Autoren einsehen.