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Verband Deutscher Schriftsteller

Der Verband deutscher Schriftsteller (VS) ist die Interessenvertretung professioneller Autoren in Deutschland und Teil der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di (früher IG Druck und Papier). Der VS mit Sitz in Berlin wurde am 8. Juli 1969 mit Unterstützung von Günter Grass, Heinrich Böll und Martin Walser als Zusammenschluss der Bundesvereinigung der deutschen Schriftstellerverbände, des Verbands deutscher Übersetzer und des Verbands deutscher Kritiker gegründet.[1] Mit 3600 Mitgliedern ist er der größte Bundesverband für Autoren und Übersetzer in Deutschland. Er unterteilt sich in verschiedene Sparten wie Übersetzer, Journalisten und Schriftsteller und diese wiederum in Landesgruppen und Bezirksgruppen.[2]

Der VS handelt zum Beispiel Normverträge mit dem deutschen Buchhandel aus, gibt Empfehlungen zu Honoraren und bietet seinen Mitgliedern zusätzliche Leistungen wie eine kostenlose Rechtsberatung und Rechtsschutz.

Neben seinen gewerkschaftlichen Aufgaben tritt der VS vor allem auf Bezirksebene, aber auch bei den regelmäßigen Landesgruppentreffen, als Veranstalter literarischer Events auf.

Mitglieder können alle haupt- und nebenberuflichen deutschsprachigen Autorinnen und Autoren, Übersetzerinnen und Übersetzer sowie alle auf dem Gebiet der Bundesrepublik lebenden fremdsprachigen Schriftsteller werden.[3]

Am 18. Juni 2005 wurde Imre Török zum Bundesvorsitzenden des Verbandes deutscher Schriftsteller gewählt.

Bundesvorsitzende des VS

Einzelnachweise

  1. vs.verdi.de Verbandseigene Auskünfte: “Zur Geschichte des VS”
  2. vs.verdi.de Verbandseigene Auskünfte zu “VS-Landesverbände”
  3. vs.verdi.de Verbandseigene Auskünfte zu: “Wie wird man Mitglied im VS?”

Offizielle Homepage

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